Inhalte werden geladen

14:40 Uhr

Die Münzgeldversorgung in der Region

GEZÄHLT, GEROLLT, GELIEFERT

Vergrößern
Mindestens einmal in der Woche wird an der Niers die regionale Finanzdienstleistung wortwörtlich für bare Münze genommen. Denn dann beliefert ein Team der Abteilung Zahlungsverkehr und Geld jede Volksbank- Filiale mit Cent- und Euro-Münzen und holt das in den vergangenen Tagen angefallene Kleingeld ab. Sind alle Standorte angefahren, geht es nach Uedem. Auch Großkunden nutzen die Bargeldlogistik der Volksbank. Bestellungen werden entgegengenommen und ausgeliefert – zum Beispiel von Parookaville (Seite 10). Münzgeld von Kommunen, die ihre Parkautomaten geleert haben, wird abgeholt. Andere Großkunden wiederum bringen ihren Münzbestand selbst vorbei.
Vergrößern

...

– – –

Wo Münzen geprüft und gezählt werden, da ist es laut und Gehörschutz selbstverständlich. Sicherheitsschuhe sind notwendig, denn in Massen wiegt Bares schwer. Sorgfältig wird es verbucht, in Rollen neu verpackt und in Zehnereinheiten vakuumiert. In der Folgewoche gehen die Münzen sortiert wieder in die Filialen. Denn vor allem Handel und Gastronomie brauchen die Rollen für ihren Zahlungsalltag.
Doch nicht das ganze Cash bleibt im regionalen Wirtschaftskreislauf. „Was nicht in die Filialen ausgeliefert wird, das bekommt die Bundesbank“, sagt Werner Holt. Und das ist nicht wenig: Rund eine Tonne an Cent und Euro-Stücken geht wöchentlich zur Bundesbank. Was aber auf jeden Fall immer in Uedem zurück bleibt: Die sogenannten Sonderfunde. Denn im Kleingeld verbergen sich ausländische Münzen, Einkaufschips, Werttaler von Apotheken, Knöpfe, und auch Schrauben tauchen auf. Und manchmal ein vermisster Ehering.